Person analysiert viele Begriffe und Konzepte auf einer Glaswand, um ein Angebot klar zu strukturieren

Warum Besucher auf vielen Websites nicht verstehen, was ein Unternehmen eigentlich anbietet

Und war­um inter­ne Spra­che sel­ten hilft, ein Ange­bot klar zu erklä­ren.

Vie­le Unter­neh­mens­web­sites beschrei­ben ihre Leis­tun­gen aus­führ­lich.

Pro­duk­te wer­den erklärt.
Dienst­leis­tun­gen auf­ge­lis­tet.
Kom­pe­ten­zen dar­ge­stellt.

Und trotz­dem ver­las­sen Besu­cher die Sei­te mit einer ein­fa­chen Fra­ge:

Was genau bie­tet die­ses Unter­neh­men eigent­lich an?

Das Problem ist selten fehlender Inhalt

In den meis­ten Fäl­len gibt es genug Infor­ma­tio­nen.

Das eigent­li­che Pro­blem liegt woan­ders:
Die Inhal­te sind aus inter­ner Per­spek­ti­ve for­mu­liert.

  • Abtei­lun­gen wer­den beschrie­ben
  • Fach­be­grif­fe ver­wen­det
  • Leis­tun­gen tech­nisch erklärt

Für Besu­cher ent­steht dadurch kein kla­res Bild des eigent­li­chen Ange­bots.

Besucher denken in Problemen – nicht in Leistungen

Unter­neh­men beschrei­ben oft, was sie tun.

Besu­cher inter­es­sie­ren sich jedoch stär­ker für eine ande­re Fra­ge:

Wel­ches Pro­blem wird hier gelöst?

Wenn die­se Per­spek­ti­ve fehlt, wir­ken vie­le Leis­tungs­sei­ten unklar –
selbst wenn sie aus­führ­lich for­mu­liert sind.

Zu viele Begriffe erzeugen keine Klarheit

Ein wei­te­rer häu­fi­ger Effekt ent­steht durch inter­ne Begrif­fe:

  • Pro­dukt­na­men
  • Ser­vice-Bezeich­nun­gen
  • unter­neh­mens­in­ter­ne Kate­go­rien

Die­se Begrif­fe sind für Mit­ar­bei­ter selbst­ver­ständ­lich –
für Besu­cher jedoch oft bedeu­tungs­los.

Dadurch ent­steht genau das, was vie­le Web­sites unbe­ab­sich­tigt erzeu­gen:

Infor­ma­ti­on ohne Ver­ständ­nis.

Klare Angebote entstehen durch Vereinfachung

Eine ver­ständ­li­che Web­site redu­ziert Kom­ple­xi­tät.

Sie beant­wor­tet mög­lichst früh drei Fra­gen:

  • Für wen ist die­ses Ange­bot gedacht?
  • Wel­ches Pro­blem wird gelöst?
  • War­um ist die­se Lösung sinn­voll?

Wenn die­se Punk­te klar for­mu­liert sind, ent­steht Ori­en­tie­rung.

Feh­len sie, muss der Besu­cher selbst inter­pre­tie­ren –
und genau das pas­siert sel­ten lan­ge.

Warum das häufig schon in der Planung entsteht

Unkla­re Leis­tungs­dar­stel­lun­gen ent­ste­hen sel­ten erst beim Schrei­ben.

Oft liegt der Ursprung bereits in der Struk­tur der Web­site.

Typi­sche Ursa­chen habe ich bereits im Arti­kel über Denk­feh­ler bei der Web­site-Pla­nung beschrie­ben.

Die eigentliche Aufgabe einer Unternehmenswebsite

Eine gute Web­site muss nicht alles erklä­ren.

Ihre wich­tigs­te Auf­ga­be ist es, schnell ver­ständ­lich zu machen:

  • was ange­bo­ten wird
  • für wen es rele­vant ist
  • war­um es sinn­voll sein kann

Wenn die­se Klar­heit ent­steht, fol­gen Details fast auto­ma­tisch.


Ist dein Angebot auf der Website klar verständlich?

Wenn Besu­cher dei­ne Leis­tun­gen sehen, aber nicht sofort ein­ord­nen kön­nen,
lohnt sich ein struk­tu­rier­ter Blick auf Inhal­te und Dar­stel­lung.

Kos­ten­los, ehr­lich und ohne Web­site-Flos­keln.

-> Kos­ten­lo­ses Erst­ge­spräch ver­ein­ba­ren

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