Welche Social-Media-Kanäle sich für KMU wirklich lohnen

Wel­che Social-Media-Kanä­le sich für KMU wirk­lich lohnen

Und war­um Prä­senz nicht auto­ma­tisch Reich­wei­te – und Reich­wei­te nicht auto­ma­tisch Kun­den bedeutet.

„Wir müs­sen auch auf Social Media prä­sent sein.“

Die­sen Satz höre ich von Ent­schei­dern in KMU sehr häufig.
Die eigent­li­che Fra­ge wird dabei aber sel­ten gestellt:

Wo lohnt sich der Auf­wand wirklich?

Denn Social Media kos­tet Zeit, Ener­gie und Aufmerksamkeit.
Und genau die­se Res­sour­cen sind in klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men knapp.

Der größ­te Feh­ler: Alle Kanä­le gleich zu behandeln

Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen, über­all gleich­zei­tig aktiv zu sein.
Face­book, Insta­gram, Lin­ke­dIn, viel­leicht noch Pinterest.

Das Ergeb­nis ist fast immer gleich:

  • unre­gel­mä­ßi­ge Inhalte
  • wenig Reso­nanz
  • kei­ne kla­re Linie
  • kei­ne mess­ba­ren Ergebnisse

Social Media funk­tio­niert nicht nach dem Gießkannenprinzip.
Jeder Kanal erfüllt eine ande­re Aufgabe.

Nicht jeder Kanal muss Kun­den bringen –
aber jeder Kanal soll­te einen kla­ren Zweck haben. 

Lin­ke­dIn: Sicht­bar­keit für Entscheider

Lin­ke­dIn ist kein Wohlfühl-Netzwerk.
Es ist ein Arbeitsumfeld.

Für KMU eig­net sich Lin­ke­dIn beson­ders dann, wenn:

  • Ent­schei­der ange­spro­chen wer­den sollen
  • Exper­ti­se sicht­bar gemacht wird
  • Ein­ord­nung und Hal­tung gefragt sind

Lin­ke­dIn bringt sel­ten sofort Anfragen.
Aber es baut Ver­trau­en auf – und genau das ist im B2B entscheidend.

Face­book: Wie­der­erken­nung und loka­le Präsenz

Face­book wird oft unter­schätzt – zu Unrecht.

Für vie­le KMU ist Face­book der Ort, an dem:

  • bestehen­de Kon­tak­te bleiben
  • loka­le Sicht­bar­keit entsteht
  • Serio­si­tät über­prüft wird

Face­book ist kein Akquise-Wunder.
Aber es ver­hin­dert Zwei­fel – und das ist wertvoll.

Insta­gram: Sicht­bar, aber sel­ten entscheidend

Insta­gram lebt von Bil­dern, Emo­tio­nen und Trends.
Für vie­le Unter­neh­men ist das anstren­gend – und wenig zielführend.

Für KMU gilt:

  • Insta­gram eig­net sich zur Begleitung
  • nicht als Hauptkanal
  • und sel­ten als Leadquelle

Insta­gram funk­tio­niert am bes­ten, wenn Inhal­te aus ande­ren Kanä­len recy­celt werden –
nicht, wenn stän­dig Neu­es pro­du­ziert wer­den muss.

Pin­te­rest: Sicht­bar­keit mit Verzögerung

Pin­te­rest ist kein klas­si­sches Social Network.
Es ist eine visu­el­le Suchmaschine.

Für Unter­neh­men mit erklä­rungs­be­dürf­ti­gen The­men kann Pinterest:

  • lang­fris­tig Traf­fic bringen
  • Inhal­te verstärken
  • aber kaum direk­te Anfra­gen erzeugen

Pin­te­rest funk­tio­niert nur mit Inhal­ten – nicht ohne.

Die ent­schei­den­de Fra­ge ist nicht der Kanal

Die wich­tigs­te Fra­ge lau­tet nicht:
„Wo soll­ten wir posten?“

Son­dern:
„Was soll die­ser Kanal für uns leisten?“

Ohne kla­res Ziel wird Social Media schnell zur Dau­er­be­schäf­ti­gung ohne Wirkung.

Die unbe­que­me Wahrheit

Social Media ersetzt kei­ne kla­re Website.

Es ver­stärkt, was bereits da ist – oder zeigt, was fehlt.
Wer kei­ne kla­re Posi­tio­nie­rung hat, wird auch auf Social Media nicht sichtbar.


Was bedeu­tet das für dein Unternehmen?

Wenn du unsi­cher bist, wel­che Social-Media-Kanä­le für dein Unter­neh­men sinn­voll sind,
lohnt sich ein ehr­li­cher Blick auf Zie­le, Res­sour­cen und Erwartungen. 

Kos­ten­los, unver­bind­lich und ohne Social-Media-Zwang.

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